Heile zuhause angekommen 06.05.2020

Nach zwei Wochen Warten bekamen wir am 07.04. endlich die E-Mail, dass wir für einen Flug am 09.04. registriert sind. 😊 Die Freude war einerseits sehr groß, endlich nach Hause zu können aber dennoch war es traurig, alle Pläne für die nächsten 3 Monate hinter sich zu lassen.☹️ Andrew brachte uns netterweise zum Flughafen und wir mussten uns nun auch von ihm verabschieden. Die Gastfreundlichkeit der Neuseeländer ist wirklich unglaublich gewesen.☺️ Durch die manuelle Eingabe beim Check-in dauerte es sechs Stunden bis wir den Flughafen von Christchurch verlassen konnten. Mit einem Air New Zealand Flieger ging es nun für uns über Vancouver (für einen 1 1/2 stündigen Tankstopp) nach Frankfurt.✈️ Wir schauten alle drei Hobbit Filme durch, wodurch die Flugzeit von insgesamt 29 Stunden etwas erträglicher wurde.😊 Glücklicherweise waren unsere Plätze am Notausgang, wodurch wir super viel Beinfreiheit hatten. 😇 In Frankfurt angekommen bekamen wir schnell unser Gepäck und machten uns dann auf den Weg zum Hauptbahnhof, von wo aus die Reise weiter ging. Man konnte es gar nicht so wirklich fassen jetzt doch so schnell wieder in Deutschland zu sein. Es fühlte sich eher an wie ein kleiner Traum, der gerade an einem vorbeizog. 💭 Nach weiteren 6 Stunden Zugfahrt kamen wir müde aber erleichtert in Cadenberge am Bahnhof an. 🚅 An Karfreitag, pünktlich zu Ostern, konnten wir nun wenigstens einen Teil unserer Familien wiedersehen.🥰 Die weiteren zwei Wochen häusliche Quarantäne, die nun auf uns warteten, gingen erstaunlich schnell vorüber. Zur Erleichterung von Allen zeigten wir beide keine grippeähnlichen Symptome und sind nach wie vor fit. ☀️ Im Nachhinein wirklich eine unvergessliche Rückreise, die uns sehr wahrscheinlich für immer im Gedächtnis bleibt. 😅

Warten auf die Rückholaktion 03.04.2020

Mittlerweile sind wir nun seit 1 1/2 Wochen bei Andrew und warten gerade sehnsüchtig auf eine E-Mail vom Auswärtigen Amt, dass wir uns endlich auf den Weg zum Flughafen machen können. ✈️ Die Rückkehr hat sich ein wenig schwieriger gestaltet als zuvor gedacht, da die neuseeländische Regierung zwischenzeitlich die Rückholaktion blockierte und erst seit gestern wieder Flieger nach Deutschland starten dürfen. Zusammen mit 12.000 anderen Deutschen hier in Neuseeland hoffen wir nun darauf schnellstmöglich nach Hause zu kommen. Am Montag sollen die ersten Flüge von Christchurch gehen. 😅 Es heißt also weiter abwarten … Wir versuchen unsere Zeit so gut wie möglich mit Spaziergängen, Sport, Gesellschaftsspielen, Netflix und Kochen herumzukriegen. 👍🏻 Mit Andrew haben wir aber echt Glück im Unglück gehabt.😍 Er ist super super gastfreundlich und sehr darum besorgt, dass es uns an nichts fehlt. 😇

Traurige Nachrichten 26.03.2020

Leider sind die Maßnahmen aufgrund des Coronavirus hier nun auch drastischer geworden. 😕 Am Montagmorgen wurde uns zunächst berichtet, dass nun der Campingplatz, auf dem wir die letzte Nacht verbracht hatten, zusammen mit 250 anderen Campingplätzen in Neuseeland schließt. Dennoch machten wir uns wie geplant auf den Weg zum Golden Bay und hofften, dass es dabei bleiben würde. Auf der Hinfahrt genossen wir einen wundervollen Ausblick vom Hawkes Lookout. 🏞 Auch einen Besuch zu den Te Waikoropupū Springs und dem Cape Farewell ließen wir uns nicht entgehen.😍 Insgesamt waren wir von der Natur im Abel Tasman Nationalpark sehr begeistert und hatten normalerweise noch zwei bis drei Nächte länger dort geplant. Bedauerlicherweise sollte es jedoch dazu nicht mehr kommen. Am Abend kam ein Ranger zu unserem Stellplatz und erklärte uns, dass ab morgen normales Campen nicht mehr möglich sei. Man solle sich als „displaced person“ registrieren und schnellstmöglich in eine der größeren umliegenden Städte fahren. Dort würden große Camps für alle errichtet werden, in denen man dann erstmal die folgenden vier Wochen in Selbstisolation verbringen könne. 😳 Ab heute gilt nun in Neuseeland Level 4, das letzte Level, bedeutet alle Menschen müssen auch hier in Selbstisolation leben und nur noch Supermärkte und Apotheken haben geöffnet. Am Dienstag entschieden wir uns so schnell wie möglich nach Christchurch zu fahren, so lange wir noch auf den Straßen sein durften. Glücklicherweise konnten wir nach den 8 Stunden Fahrt ganz spontan wieder bei Andrew unterkommen und warten nun auf die Mail vom Auswärtigen Amt, wann unsere Rückholaktion nach Deutschland startet. Gestern haben wir vorzeitig unseren Van abgeben müssen. Am 1. April wären wir normalerweise auf die Nordinsel nach Wellington geflogen und hätten dort dann drei verschiedenen Familien auf ihren Farms geholfen. Ein sehr trauriges und abruptes Ende für uns, aber leider gerade bei der derzeitigen Situation nicht zu ändern. 😢 Dennoch sind wir sehr froh, dass wir das Reisen an den Anfang gelegt haben und so schon zwei superschöne Monate hier erleben durften. 😍 P.S.: Die Bilder vom Canyoning sind angekommen und unter dem letzten Blogbeitrag zu sehen. 🤗

Nelson Tasman 22.03.2020

Morgens am Cape Faulwind, nachmittags über die Buller Gorge Swing Bridge und abends in Nelson. Am Freitag war mal wieder ein erlebnisreicher Tag für uns. Die Buller Gorge Swing Bridge ist die längste Hängebrücke Neuseelands und sehr imposant. 🌉 Es hat sich auf jeden Fall gelohnt in der Mitte der Brücke mal einen Blick nach unten in die wundervolle Schlucht zu wagen. Samstagvormittag ließen wir die Innenstadt von Nelson auf uns wirken. Nach ein wenig Sightseeing entschieden wir uns dafür, so schnell wie möglich sich auf den Weg zum Abel Tasman Nationalpark zu machen. 🗺Glücklicherweise buchten wir spontan eine Canyoning Tour für heute. (Die letzte Tour in dieser Saison, wie wir im Nachhinein erfuhren 😅) Es war ein unglaublicher Tag.. um 8 Uhr morgens trafen wir uns beim Ableger. Die nächste halbe Stunde ging es mit dem Wassertaxi über die Tasman Sea. 🚤 Es wurde uns ein superschöner Ausblick kurz nach dem Sonnenaufgang geboten. An einem traumhaften Strand angekommen, hieß es dann 1 1/2 Stunden bergauf. Am Torrent River gab es ein kleines Picknick zum Verschnaufen, denn der eigentlich anstrengende Teil des Tages wartete noch vor uns. 🥵 Es ging 3 1/2 Stunden den Torrent River wieder hinunter und das auf unterschiedlichste Art & Weise: Swimming, Jumping, Abseil, Zipline, Sliding. 🏊🏻‍♂️ Mit Neoprenanzug gewappnet sprangen wir ins nicht ganz eiskalte Wasser und der Spaß begann. 😋Zusammen mit drei echt lustigen Guides und zwei netten Neuseeländerinnen wurde dieser Tag zu einen der coolsten, die wir hier bisher erleben durften. Bis zu 8 Meter hohe Sprünge vom Fels, rückwärts herum durch den Fluss spülen lassen oder von den Steinen aus einen Wasserfall runterrutschen… einfach ein tolles Erlebnis. 😍

P.S.: Die Bilder werden uns in den nächsten 2-3 Tagen zugeschickt und dann natürlich aktualisiert 😉

Hokitika & Pancake Rocks 19.03.2020

Hokitika überzeugte uns beide sehr. Eine gemütliche und kleine Küstenstadt, die ihren ganz eigenen Flair hat. Kleine Buden am Strand, süße Cafés und wenig Trubel. 🌊 Wir campten ein wenig außerhalb der Stadt und fühlten uns fast wie zuhause..umgeben von Schweinen, Alpakas, Schafen,Kühen,Hühnern und Pferden. Sogar Joe, ein Hund aus der Nachbarschaft, leistete uns den Abend Gesellschaft. 🐕 Morgens früh machten wir uns auf den Weg zur Hokitika Gorge, eine sehr beeindruckende Schlucht mit türkisfarbenen Wasser. Am Abend genossen wir den Sonnenuntergang am Strand und erkundeten danach die Glowworm Dell, in der wir glücklicherweise jede Menge Glühwürmchen sahen. 😍 Die Campervanzeit auf der Südinsel neigt sich nun so langsam dem Ende zu. Dementsprechend entschieden wir uns dazu etwas zügiger die Westküste hochzufahren. Auf der Fahrt machten wir Halt an den Pancake Rocks. Ein super schöner Ort zum Fotos machen und Delphine beobachten. 🐬 Die heutige Nacht verbringen wir am Strand von Westport. ☺️

Die schönsten Plätzchen der Westküste erkunden 17.03.2020

Kristallklares, eiskaltes Wasser und coole Hängebrücken: wir waren an den Blue Pools angekommen.🏝 In etwa eine Dreiviertelstunde dauerte der Walking Track bis zu diesem schönen Ort. Wir genossen die Idylle und schauten uns die Umgebung um den fließenden Makarora River an. (Soweit die Sandflies uns ließen 🙄) Alec ließ sich den kleinen Adrenalinkick nicht nehmen, von der Brücke ins Wasser zu springen. 😉 Der Weg ist das Ziel: Über den Haast Pass, eine sehr bergige aber schöne Strecke ging es nun immer weiter in Richtung der Gletscher. Nun waren wir in dem Teil Neuseelands von dem alle immer so schwärmten. Keine Dörfer, kaum Autos und alles um einen herum ist grün. 😍 Wir machten zwischendurch häufig Halt um die schöne Landschaft festzuhalten… Wasserfälle, Moos, Farne, Bäume, Flüsse, Küsten und traumhafte Berge. 🌿🌳 Den Fox Glacier betrachteten wir nur aus der Ferne und entschieden uns dazu einen Track zum Franz Josef Glacier zu nehmen. Leider hatten wir ein wenig Pech und konnten nur bis auf 2km an den Gletscher heran, da aufgrund von Stein- und Eisfällen der Weg geschlossen war. 🏔Nachdem wir uns ein schönes Abendessen im Restaurant gönnten verbrachten wir unsere letzte Nacht auf einem sehr coolen Campingplatz der quasi im Dschungel lag. 😍 Am heutigen Tag geht die Reise weiter nach Hokitika.

Volksfest & Kayakfahren 15.03.2020

Am Freitag entschieden wir uns spontan dazu auf die „A&P Show“ zu gehen. 🎪Dabei handelte es sich um ein großes Volksfest, welches dieses Wochenende gerade für uns passend in Wanaka war. 🎡 Vom Reitturnier, über Handwerkermarkt und Liveband bis hin zu Schafe hüten und scheren, konnte man alles Mögliche anschauen. 🐑 Es gab Alpacas zum Streicheln, eine Kuhausstellung und super leckeres Essen. 😋Vor Allem fanden wir die Atmosphäre sehr schön, ganz viele Einheimische und Familien, die aufs Wochenende mit den Kindern hierher kamen. Es gab so viel zu sehen, dass wir den ganzen Tag dort verbrachten und uns kurz danach nur noch eine kleine Abkühlung im See holten. 😅 Gestern ging es dann mit dem Kayak überm See. Wir hatten wieder richtig gutes Wetter und der Ausblick vom See auf die Berge und die Promenade waren noch schöner vom Wasser aus.😍 Heute verlassen wir Wanaka und wollen den Lake Hawea und die Blue Pools erkunden. 🚌

Auf nach Wanaka 13.03.2020

Am Mittwochmorgen machten wir uns auf den Weg nach Glenorchy. Alleine der Weg dorthin war sehr schön. Wir liefen den Strand entlang und genossen den Ausblick auf den Lake Wakatipu und die Berge im Hintergrund. Über die Paradise Road fuhren wir zum Isengard Aussichtspunkt. Diese Strecke gehört eindeutig zu unseren neuen Highlights. 😇 Nach einem ordentlichen Großeinkauf ließen wir Queenstown hinter uns und fuhren weiter auf unserer Route nach Norden. 🚌 In Lowburn machten wir einen Zwischenstopp für die Nacht, um am nächsten Tag wieder fit für die Fahrt nach Wanaka zu sein. Gestern morgen ging es für uns ins “Puzzling World”, ein Museum für Illusionen. Es war super lustig durch die einzelnen Räume hindurchzulaufen und die Dinge zu erkunden. 🤓 Draußen irrten wir durchs Labyrinth, für das wir stolze 45 Minuten brauchten.💪🏼 Den restlichen Tag entspannten wir am Strand vom Lake Wanaka. Nach ein paar Must Have Fotos am Wanaka Tree arbeiteten wir an unserem Teint.☀️👙 Heute werden wir weiterhin die Stadt und die superschöne Umgebung hier erkunden.🌲

Queenstown & Arrowtown 10.03.2020

Gegen Mittag kamen wir am Sonntag in Queenstown an. Die Stadt ist sehr schön gelegen. Sie grenzt direkt an die Berge und den Lake Wakatipu. 🏔 Von den Queenstown Gardens ging es für uns in die Einkaufsstraßen. Wir schlenderten durch die netten, modernen Gassen und nutzen die Zeit zum Shoppen. ☺️ Es gab schöne Restaurants direkt am See und jede Menge Freizeitangebote wie Jetbootfahren oder Bungeejumping. Gestern erkundeten wir das kleine Städtchen Arrowtown, welches direkt neben Queenstown liegt. Die ehemalige Goldgräberstadt hat ihren ganz eigenen Charme. Wir fühlten uns ein bisschen in die Vergangenheit zurückversetzt. Der Ausflug dahin und auch der Besuch zum nahegelegenen Lake Hayes ist wirklich empfehlenswert.😇 Das Wetter war überraschenderweise so gut, dass wir uns dazu entschieden mit der Gondel 450 Meter hoch auf den Gipfel des Bob‘s Peak zu fahren. Oben angekommen ging es mit dem Seillift nochmals höher, von wo aus wir mit kleinen Karts den Berg wieder hinabfuhren. 🏎 Ein wirklich sehr spaßiges Abenteuer. 😋 Heute spielte das Wetter leider mal nicht so ganz mit. Wir entschieden uns für einen entspannten Tag in der Stadt mit Kinobesuch und Burgeressen. 🍔 Einen Fergburger zu essen gehört für die meisten Touristen in Queenstown zu den Must do‘s und dementsprechend war auch die Schlange vor dem Imbiss. ( Im Nachhinein jedoch sehr verständlich 😋🤤)

Das achte Weltwunder: Der Milford Sound 07.03.2020

Um 7:30 Uhr klingelte der Wecker. ⏰ Heute würde ein wirklich spannender Tag für uns werden. Wir bereiteten unser kleines Lunchpaket vor und beteten, dass das Wetter noch besser werden würde als es bisher aussah. Der Shuttle stand um 10:00 Uhr am Campingplatz um uns abzuholen. Es ging los..😍 Wir hatten unglaublich Glück, überhaupt die Möglichkeit zu haben, zum Milford Sound hinzukommen. Die Zufahrtsstraße wurde vor 4 Wochen von sehr starken Regenfällen so zerstört, dass die Milford Road erst seit 2 Wochen wieder geöffnet war. 😅 Die nächsten drei Stunden fuhren wir durch atemberaubend schöne Gebirgslandschaften. Egal wo man hinsah, es war so schön grün. Entlang der Gletscher, der Bäche und den wundervollen Wiesen. 🌿🌴 Wir befanden uns mitten im Drehort von Herr der Ringe.☺️ Am Fiord angekommen ging es für uns auf die „Milford Mariner“, die uns dann 2 1/2 Stunden den Fiord entlang bis hin zum offenen Meer führte. Das Highlight waren für uns die Wasserfälle, die direkt in den Milford Sound fielen. An den Stirling Falls fuhr das Schiff direkt an dem Wasserfall entlang, sodass man quasi direkt darunter stand. 😍 Mit gefühlten 500 Bildern mehr auf dem Handy ging es für uns wieder zurück auf den Weg nach Te Anau. Erschöpft von der Fahrt reichte es am Abend nur noch für eine TK-Pizza, bevor wir ins Bett fielen.😊 Am heutigen Morgen erkundeten wir noch ein paar schöne Plätzchen in Te Anau und fuhren dann los in Richtung Queenstown. Kurz vor Queenstown machten wir Halt am Lake Wakatipu, an dem wir unsere nächste Nacht verbringen werden. 😇

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